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EMI: Geschichte nach Noten
(Hamburg, 07.09.2009) Der
Musikverlag EMI Music Publishing zählt ebenso wie das
Tonträgerunternehmen EMI Music zur EMI Group mit Unternehmenssitz
London. Der Konzern beschäftigt rund 5500 Mitarbeiter
und erwirtschaftet im Jahr 2007 einen Umsatz von rund 1,8
Milliarden britischen Pfund. Unternehmenschef ist Guy Hands,
der EMI 2007 mit dem Investmentfonds Terra Firma für
rund 5,4 Milliarden Pfund übernahm.
Die Wurzeln des Verlages reichen zurück
bis in das Jahr 1877. Damals gründeten die Brüder
William und James Francis gemeinsam mit David Day die Firma
W. & J. Francis & Day, die kurz darauf zum Musikverlag
Francis, Day & Hunter wurde. In den goldenen 20-er Jahren
eröffnete die Firma eine Dependance in Berlin (1928).
1972 wurde der Musikverlag von EMI übernommen und 1989
in EMI Music Publishing Germany GmbH umbenannt.
EMI Music Publishing ist einer der größten
Musikverlage der Welt und besitzt, kontrolliert und verwaltet
mit mehr als 500 Beschäftigten einen Musikkatalog mit
über 1,3 Millionen Copyrights. Weltweit sind Büros
in 31 Ländern aktiv. In weiteren 14 Ländern ist
das Unternehmen durch Lizenznehmer oder Subverleger vertreten.
Der Katalog der Titel, die das Unternehmen im Portfolio hält,
reicht von Songs von Amy Winehouse, James Blunt, Queen, Sting,
Billy Joel und Simply Red bis zu Klassikern wie "New
York, New York" und "Over the Rainbow". In
2008 erwirtschaftete der Verlag einen Jahresumsatz von 600
Millionen Euro an Lizenzeinnahmen.
EMI Music Publishing ist nicht auf bestimmte Musikrichtungen
festgelegt. Dabei widmet sich das Unternehmen der Förderung
neuer Autoren. In den vergangenen Jahren wurden so unter anderem
die Fantastischen Vier, Guano Apes, Echt, Juli, US5 und Johannes
Oerding erfolgreich an den Start gebracht. Zu den weiteren
Highlights des nationalen Katalogs gehören Titel von
Kristina Bach, Alex Christensen, Culcha Candela, Herbert Grönemeyer,
Nena, Pur, Stefan Raab, Silbermond, Schiller und Tokio Hotel.
Hinzu kommt ein nahezu unerschöpflicher internationaler
Katalog von Hits, Standards und Evergreens.
EMI Music Publishing bezieht Lizenzeinnahmen
aus der Vergabe von Rechten für eine breit gefächerte
und wachsende Reihe von Nutzungen. Dazu zählen Tonträger,
öffentliche Aufführungen, Radioausstrahlungen, Werbung,
Film- und Fernsehproduktionen, Merchandising, Computer- und
Videospiele, Karaoke, Theatermusicals und Notendruck sowie
die neuen Nutzungen, die durch das Internet und damit verbundene
Technologien entstanden sind.
Pressekontakt: Kati Ahuis, AHUIS PR, Tel:
0172-1556446, Kati.ahuis@ahuispr.de
Hamburg, 07.09.2009
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